Abnehmen Blog

Ich habe über 60Kg abgenommen. Hier lesen Sie, was ich zum Thema Ernährung zu sagen habe.

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Sep 25: Popcorn angeblich gut gegen Krebs


Hilft Popcorn tatsächlich gegen Krebs?
Wie sollte es auch anders sein: Amerikanische Wissenschaftler haben jetzt - zu ihrer eigenen Verwunderung - herausgefunden, dass Vollkornprodukte (also auch Popcorn) über reichlich Antioxidantien verfügen, die Krebserkrankungen vorbeugen sollen.

Gerade Produkte aus Weizen, Mais, Hafer und Reis sollen laut der Studie (engl.) besonders hohe Konzetrationen an Antioxidantien enthalten. Auch süße Snacks wie eben Popcorn gehören dazu. Bisher war man der Ansicht, das Obst und Gemüsesorten einen sehr hohen Anteil der Krebskiller enhalten.

Ich glaube allerdings, dass nicht alleine der Zucker beim Popcorn das Problem ist, sondern auch noch das Fett, aber wenn es gegen Krebs hilft, dann immer rein damit.

Geschrieben von Michael Reimann in Ernährung Kommentare: (10) Trackbacks: (0)

Sep 18: Lohnt sich "Iron Calli"?


Okay, ich gebe zu: die Sendereihe ist ja schon vorbei, aber die Frage bleibt trotzdem im Raum?

Lohnt es sich, besser gesagt, hat es sich gelohnt, die Folgen von Iron Calli zu schauen?

Zunächst war ich ja sehr von der Offenheit von Reiner Calmund angetan. Es gehört schon viel Mut dazu, sich im Fernsehen komplett auszuziehen und ganz offen mit seinen Problemen umzugehen. Dafür gibt es auf jeden Fall meinen Respekt. Die Folgen waren auch durch die Bank weg gut gemacht und es hat Spaß gemacht, Calli bei seinen Bemühungen zuzusehen.

Ein bisschen viel Tamtam gab es allerdings schon um die Show. Es handelte sich ja um eine Aufzeichung. Das war vielleicht nicht jedem klar. Gestartet wurde nämlich schon im letzten Jahr und zum Zeitpunkt der Ausstrahlung der ersten Folge hat Calli ja das Ganze schon hinter sich gehabt.

Das an sich ist ja nicht verwerflich, so wird Fernsehen leider heute oftmals produziert. Die modernen Mittel des Internets wurden ebenfalls ausgenutzt, so wurde man parallel auf Facebook und auf Twitter über neue Folgen und andere Auftritte von Calli unterrichtet. Damit wurde eine gewisse Aktualität und vor allem eine gewisse Nähe suggeriert. So nah man sich eben mit über 24.500 Followern sein kann. :-) Getwittert hat - offensichtlich - nicht Reiner höchstpersönlich, sondern seine Frau. Da wurde dann auch schon mal von einem Festplattencrash und einer Sehnenscheidenentzündung berichtet und um Hilfe gebeten. Naja, Twitter halt.

Das das alles auch eine Marketingmaschine ist, ist ja offensichtlich. Das ist auch ok, jeder muss sehen, wie er sein Geld verdient.

Worum es hier geht ist der Inhalt der Folgen. Ist Calli wirklich ein Vorbild für stark übergewichtige Menschen, oder hat er nur den Promibonus und sonst nichts? Das hätte ich ihn sogar gerne selber gefragt, aber leider hat man meine Interview-Anfrage (für den Podcast) abgelehnt. (Es gäbe zuviele Anfragen, ts. :-) )

Wurde in den Folgen wirklich ein realistisches Szenario aufgestellt, wie man tatsächlich viel, sehr viel abnehmen kann? Ich meine nicht jeder hat Zugriff auf einen persönlichen Trainer, Arzt und Fitnessberater. Außerdem kann sicher nicht jeder zum Abnehmen nach Thailand fliegen.

Was denkt ihr?


Geschrieben von Michael Reimann in Medien Kommentare: (2) Trackbacks: (0)

Jul 17: Leichtes Übergewicht verlängert das Leben?


Bei Illustrierten ist es wohl bei bei Privatsendern. Es geht nur um die Quote und da ist jedes Mittel (auf dem Titel) recht. Was muss ich auf dem Titel der aktuellen "Bunte" lesen:

"Sensations-Studie: Leichtes Übergewicht verlängert Ihr Leben"

Das hat mich so schockiert, dass ich das Blatt natürlich sofort kaufen musste. Ich halte - gerade im Zusammenhang mit Ernährung - so plakative Sprüche wie Den für völlig falsch. Aber - wer wüsste es besser als ich - so funktioniert Journalismus nun mal. Man verdeutlicht durch Übertreibung und man verkürzt, damit es spannender wird. (und die Auflage muss ja auch stimmen :-) )

Wenn man dann den Artikel liest klingt die Sache gar nicht mehr so spannend. Der Artikel dazu ist immerhin einigermaßen journalistisch vertretbar. In der angesprochenen Studie geht es um eine Untersuchung aus Kanada aus den Jahren 1994 und 1995. Dort wurden 11.000 Kanadier zu ihrem Alter, Größe und zu ihrer Gesundheit befragt. Nach einem Abgleich mit dem Sterberegister kam heraus, dass von den befragten Personen die mit einem BMI (Body-Mass-Index) zwischen 25 - 29,9 ein 17% niedrigeres Sterberisiko hatten. Personen mit einem starken Übergewicht (BMI 30-35) hatten laut der Studie die gleiche Lebenserwartung, wie normalgewichtige Menschen. Lediglich für Personen mit einem BMI über 35 erhöhte sich das Risiko zu sterben um 35%.

Es gibt andere Studien, mit wesentlich mehr untersuchten Personen, die genau das Gegenteil herausgefunden haben. So ist das wohl mit Studien. Es hängt wohl auch immer sehr stark davon ab, wer was unter welchen Bedingungen untersucht.

Ich finde nur die Message, die von einer solchen Schlagzeile ausgeht sehr bedenklich.


Geschrieben von Michael Reimann in Ernährung Kommentare: (17) Trackbacks: (0)

Mai 16: Abnehmen Podcast auf Platz #1


Bei iTunes auf Platz 1.
Zwar "nur" im Bereich "Gesundheit - Fitness und Ernährung" ... aber immerhin.

Das ist natürlich ein Erfolg, den ich euch fleißigen Abonnenten zu verdanken habe. Die erste Ausgabe vom Abnehmen-Podcast ist am 27.2.2007 entstanden. Damals hatte ich die Idee, die Inhalte der Seite als Hörbuch zu veröffentlichen. Daraus ist mangels Zeit nichts geworden, aber als Podcast macht es ja um so mehr Spaß, mit all den Menschen zu sprechen, die ihre Geschichte erzählen wollen.

Ein paar sind in der über zwei Jahren ja auch schon zusammen gekommen. Ich habe Sie noch mal zusammen gestellt. Es handelt sich um direkte Links zu den mp3 Dateien.

Den Anfang hat Regina gemacht. Sie hat 30 Kilo abgenommen.

Dann kam Alex der ex-Burger-Bräter mit seiner Story.

Heimo trinkt jetzt Wasser statt Eistee, 50 Kilo sind runter.

Mirjam hat angefangen abzunehmen, wie geht's Dir heute?

Holger hat 45 Kilo runter. Er wurde vom Dickie zum Ernährungsexperten.

Petra hat sich den Mealus gekauft und berichtet über ihre Erfahrungen.

Ina berichtet über ihre USA-Essens-Erlebnisse.

Dirk (Name geändert) gibt Tipps für Essen auf Dienstreisen.

Euch allen vielen Dank für eure Offenheit und die Bereitschaft, mitzumachen.

Der Abnehmen-Podcast ist damit aber nicht zuende. Wenn ihr wollt, könnt ihr auch dabei sein und eure Geschichte im Podcast erzählen, Tipps geben und anderen vielleicht damit die Sache etwas leichter machen. Meldet euch einfach auf meiner Kontaktseite.


Geschrieben von Michael Reimann in Medien Kommentare: (10) Trackbacks: (0)

Mai 11: Leichte Muffins bei Starbucks


Fettarme Muffins bei Starbucks.
Eigentlich halte ich ja nichts von Light-Produkten. Ich bin aber ein großer Muffin-Fan. Gestern fand ich bei Starbucks durch Zufall ein Angebot von Light-Muffins. Angeblich mit weniger Fett. Man konnte das schon an der Tüte sehen. Die war weniger Fettdurchtränkt, als die Tüten in denen normale Muffins enthalten waren.

Weniger Fett heißt aber nicht unbedingt weniger Zucker. Ich habe trotzdem mal so ein Ding gekauft und musste ehrlich sagen, das es sehr gut geschmeckt hat. Es war nicht so viel Zucker enthalten, wie ich erwartet hatte und das Ganze war auch nicht so trocken wie man von fettarmen Muffins erwarten würde.

Dennoch würde ich sagen, für die Abnehmphase taugen die nichts. Aber wenn man schon mal einen Muffin essen möchte, dann sollte es ein fettarmer sein. Evtl. kann man die sogar selber backen, dann weiß man wenigstens, was drin ist.


Geschrieben von Michael Reimann in Ernährung Kommentare: (3) Trackbacks: (0)

Mai 7: In (fast) eigener Sache - Petition gegen Netzsperren


Seit Wochen wird in den Medien und der Internetgemeinde über die geplanten Netzsperren diskutiert. Mit den Sperren soll Internet-Nutzern ein so genanntes Stopp-Schild präsentiert werden, wenn sie auf eine Seite gelangen wollen, die maßgeblich und nach Einschätzung des Bundeskriminalamtes Kinderpornografie enthält.

Das Ansinnen hinter dieser Maßnahme ist, das durch das Blockieren solcher Seiten, die Verbreitung von Kinderpornografie im Netz eingedämmt werden soll. Man will quasi den "Konsumenten" von den "Lieferanten" abschneiden. Der Schutz der Kinder wird hier auch oft als Argument gebracht.

Die Sperren werden zunächst über das Domain-Name-System (DNS) realisiert. Das heißt, die Internetprovider sollen vom BKA eine täglich aktualisierte Liste mit zu sperrenden Seiten erhalten und diese dann über ihrer DNS-Server auf das oben erwähnte Stopp-Schild umleiten. Da die Kunden des Providers in der Regel über dessen DNS-Server surfen, würden sie dann im Falle des Falles das Stopp-Zeichen sehen.

Nun ist den meisten halbwegs mit Netzwerk- und Internettechnik befassten Menschen sofort klar, dass man "nur" einen anderen DNS-Server, als den des Providers nehmen muss und schon wieder vollständigen Zugriff auf das Internet hat.

Soweit so gut. Niemand hat etwas dagegen, im Gegenteil, ich denke wir alle sind dafür, dass Kinderpornografie mit allen legalen Mitteln zu bekämpfen ist. Was hier aber gerade passiert ist aus meiner Meinung nach grober Unfug, weil zum einen die Sperren wie sie derzeit geplant sind, aus meiner Sicht und der vieler Experten völlig wirkungslos sind und weil zweitens durch eine Sperre kein einziges Kind wirklich geschützt wird.

Ich stelle mal folgende Analogie auf: Man stelle sich einen Fernseher vor, auf dem ein Pornofilm läuft. Wenn ich mir nun die Augen und Ohren zuhalte, ändert das nichts an der Tatsache, dass der Film trotzdem da ist und auch weitere Produziert werden.

Was hier passiert ist viel schlimmer. Hier wird unter dem Deckmantel des Schutzes von Kindern eine willkürliche Internet-Zensur eingeführt, denn die Sperrliste soll nur das BKA zu sehen bekommen. Niemand kann sie also kontrollieren. Wer hindert das BKA daran, willkürlich Seiten auf die Liste zu setzen?

Ich will an dieser Stelle nicht ausführlicher werden, denn es gibt schon sehr viele sehr gute Artikel zu diesem Thema. (Eine Liste mit einigen ausgewählten findet ihr am Ende). Ich würde mich freuen, wenn ihr an der Petiton gegen Netzsperren teilnehmen würdet. Dort sind inzwischen (zum Zeitpunkt, zu dem ich diesen Artikel schreibe) bereits über 46.000 digitale Unterschriften eingegangen. Wenn bis zum 24. Mai 50.000 und mehr eingehen, muss sich der Petitonsausschuss des Bundestages damit befassen. Bitte unterschreibt also.

Hier der Link: https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=3860

Es geht hier darum, dass Grundrechte beschnitten werden sollen. Dagegen muss man sich wehren. Eine Petition ist ein sehr geeignetes Mittel wie ich denke. Unseren gewählten Vertretern (nichts anderes sind die Politiker) muss klar werden, wer der Souverän im Staat ist.

Artikel zum Thema:

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30179/1.html

http://www.zeit.de/online/2009/18/internet-sperren-kulturkampf

http://www.heise.de/newsticker/Sachsen-Anhalts-Justizministerin-warnt-vor-mehr-Netzsperren--/meldung/137236

http://www.heise.de/ct/Die-Argumente-fuer-Kinderporno-Sperren-laufen-ins-Leere--/artikel/135867

Und hier noch eine Seite und eine Anleitung, wie man einen anderen DNS-Server einstellen kann (das ist übrigens völlig legal, also könnt ihr das ruhig schon mal machen):

http://www.ccc.de/censorship/dns-howto/index.xml#how-tos

Ich hoffe ihr habt Verständnis für diesen Artikel, der eigentlich nichts mir dem Thema in diesem Blog zu tun hat, aber es geht hier im Meinungsfreiheit und das ist ein Gut, dass wir mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln schützen müssen. Vielleicht gibt es sonst eines Tages keine Blogs mehr, nur weil unseren Politikern die Meinungen nicht passen.


Update: Die "magische" Grenze der 50.000 Unterzeichner wurde erreicht. Dennoch solltet Ihr, sofern noch nicht geschehen, euch an der Petition beteiligen.

Artikel bei Heise.de: http://www.heise.de/newsticker/Online-Petition-gegen-Internetsperren-verbucht-Erfolg--/meldung/137499

Geschrieben von Michael Reimann in Medien Kommentar: (1) Trackbacks: (0)

Apr 26: Rennsaison eröffnet


Mein Rundkurs im Blockland.
So, ich habe das Fahrrad aus dem Keller geholt und mein Training wieder begonnen. Den Winter durch hatte ich doch wenig Lust, auf dem Rennrad durch die Gegend zu brettern. Jetzt geht's aber wieder los. Außerdem habe ich mittlerweile ein iPhone 3G mit GPS und eine fantastische Anwendung für Sportler entdeckt.

Die Applikation heißt Runkeeper und ermittelt während der Fahrt so allerlei Daten. Man kann anschließend die gefahrene Strecke in Google nachschauen und auch anderen mitteilen. Ganz nett ist das Feature, das einem noch während Fahrt per Stimme ansagt, wie schnell man gerade fährt und wie lange man schon unterwegs ist.

Die Anwendung gibt's in eine kostenlosen (werbefinanzierten) und einer bezahl Version. (Die mit der Stimme Ansagen macht).

Geschrieben von Michael Reimann in Allgemeines Kommentare: (4) Trackbacks: (0)

Mär 31: Mal wieder im Hotel


Meine Firma hat mich mal wieder quer durch die Republik geschickt. Ich bin gerade in München, der Hauptstadt des fettigen Essens. Okay das war ein Scherz, aber ich darf das, weil München in gewisser Weise meine zweite Heimat ist. (Meine Tante lebt hier und ich bin immer mal wieder zu Besuch da.)

Und um meine Aussage oben gleich zu widerlegen: Wir waren gestern Abend im Kollegenkreis zünftig essen, aber selbst im urbayrischen Restaurant gab es einen leckeren Salat. Hier im Hotel gibt's gleich Frühstück vom Buffet und ich bin mal sehr gespannt, wie das hier so ist. Ein Update mit Bild gibt's dann später hier.

Heute Abend besuche ich übrigens den ersten deutschen Apple-Store. :-) (Ich lasse mein Geld aber lieber im Hotel)


Geschrieben von Michael Reimann in Allgemeines Kommentare: (16) Trackbacks: (0)
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Einfach Abnehmen


Auf diesen Seiten können Sie meine persönliche Abnehm Geschichte erfahren. Ich habe es geschaftt, von einem sehr starken Übergewicht (163 Kg) auf mein Normalgewicht (zur Zeit wiege ich ca. 103 Kg) zu kommen. (Siehe meine Tabelle.)
Sie können das ganz sicher auch. Ich habe dazu keine besonderen geheimen Hilfsmittel (Pillen oder ähnliches) verwendet, sondern nur meinen Kopf. Der ganze Prozess startet zu allererst im Kopf. Wenn Sie bereit sind ein paar Dinge in ihrem Leben zu ändern, dann kann es auch ihnen gelingen die Pfunde loszuwerden. Das besondere an der Sache ist aber, je länger man das Ganze macht, um so mehr Spaß macht es.


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